© Karvounis - unsplash.com
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WordPress vs. TYPO3: Ein Kampf ohne Gewinner – Runde 1

Was WordPress und TYPO3 angeht, hat lange Zeit Einigkeit in unserer Agentur geherrscht: „TYPO3 ist besser als WordPress“,  Punkt. Aus. Ende der Diskussion. Aber die Zeit hat sich geändert und die Meinungen auch. Ok, vielleicht nicht alle Meinungen, aber meine zumindest. Ich bin mittlerweile der Ansicht, dass WordPress das ideale System ist, um mit kleinem Budget große Wünsche zu erfüllen.

Aber gehen wir noch einmal einen Schritt zurück, an den Anfang:

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen WordPress und TYPO3?

Unterschiede gibt es viele, aber der einzige wesentliche an dieser Stelle ist folgender: WordPress ist ein Blog-System, das konzipiert wurde um persönliche Beiträge im Blog benutzerfreundlich, ästhetisch und einfach zu präsentieren. TYPO3 hingegen ist ein Web-Content-Management-System, dass entwickelt wurde um professionelle Webauftritte zu realisieren und ein Redaktionssystem zu bieten, dass einfach zu bedienen und vielschichtig ist. Und genau aus diesem Unterschied ergeben sich die Vor- und Nachteile beider Systeme.

Wann ist WordPress eine gute Wahl?

WordPress ist unter verschiedenen Aspekten eine gute Wahl. Lassen Sie mich einige aufzählen:

  • Gutes Design: WordPress bietet viele vorgefertige Themes, die modern sind und die man (mit fundierten WordPress- oder Programmierkenntnissen) gut individualisieren kann. Die Kosten, die für das Theme anfallen, sind im Vergleich zu einem individuell erstellten Design marginal.
  • Einfaches Installieren: WordPress ist schnell am Server installiert und läuft fast auf allen Servern problemlos. Auch die Basis-Einstellungen sind verhältnismäßig schnell erledigt und somit dauert es nicht lange, bis man mit der Content-Befüllung loslegen kann.
  • Flexible Content-Befüllung: Greift man auf Visual Composer oder Pagebuilder by SiteOrign zurück, sind bei der Befüllung der Website fast keine Grenzen gesetzt: Fotogalerien, Bild rechts, links, oben, unten, dazwischen, Anordnung ein-, zwei-, drei-, vierspaltig, Kontaktformular, Google Maps – alles kein Problem.

Mein Fazit zu WordPress

WordPress ist für kleine Websites, Shops oder natürlich auch Blogs bestens geeignet. Mit einem kleinen Budget lassen sich große Wünsche erfüllen. Aber, und das sage ich jetzt nicht, weil ich in einer Agentur arbeite: Es ist wichtig, dass man einen Profi hinter sich hat. Warum? Weil trotzdem alles mit fundiertem Know-How, Konzeption und Consulting steht und fällt, damit beste Usability und genaue Fokussierung auf die Zielgruppe gewährleistet sind. Zudem ist es wichtig, dass ein Programmierer die Seite individualisiert, denn ansonsten ist die neue Seite genau eins: Eine weitere Seite im WordPress-Einheitsbrei. Und das will wohl niemand, oder?

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